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1. Herren muss knappe Niederlage einstecken

Im Auswärtsspiel gegen BSC Eintracht/Südring II schien uns ausnahmsweise die Favoritenrolle zuzukommen. Doch der Schein trog, bis zum letzten Punkt war es ein eng umkämpftes Spiel.

Während die Gastgeber aus vier Spielen keine Punkte mitnehmen konnten, waren wir bekanntermaßen exzellent gestartet. Die Ausgangslage war also klar: Wir hätten uns mit einem Sieg mehr Luft nach unten hin verschaffen können, Südring musste den Anschluss halten. In Bestbesetzung auf beiden Seiten ging es los mit den Doppeln – und wir starteten furios! Felix/Sascha bezwungen das Einserdoppel der Gastgeber mit 3:1 und auch Alex/Lennart hatten keine Mühen (3:0). Spannender war die Partie von Domenik/Marc gegen Zeidler/Mattiuzzo. Bis zum fünften Satz war die Partie völlig offen, jedoch zündete unser Doppel 3 dann den Turbo und gewannen den letzten Satz deutlich. Wir lagen also 3:0 vorne und manch einer dachte wohl, dass wir uns nun einen klaren Vorteil erspielt hatten.

Dieser wurde aber seitens Südrings, offensichtlich hochmotiviert, schnell gekontert. Alex, eigentlich eine Bank gegen Abwehr, musste sich im ersten Einzel dem Verteidiger Möhlmann deutlich geschlagen geben (0:3). Auch Lennart fand gegen den aggressiv-spielenden Watermann nie ein probates Mittel, seinen Kontrahenten als erstes unter Druck zu setzen (0:3). Im mittleren Paarkreuz fand Sascha viel zu spät ein Mittel gegen die unangenehmen Aufschläge seines Gegners (1:3), so dass unser Vorsprung aus den Doppeln nach den ersten drei Spielen bereits egalisiert war. Glücklicherweise war Felix gut drauf und konnte mit klugem Blockspiel gegen Zeidler unsere knappe Führung verteidigen.

Im unteren Paarkreuz lag es nun an Marc und Domenik zumindest unsere Führung zu halten. Domenik begann sehr gut gegen Gerson, aber das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zu einen Aufschlag-Rückschlag-Spiel, wo Domenik am Ende mit 1:3 das Nachsehen hatte. Marc erwischte leider keinen Sahnetag und musste sich dem klugen Platzierungsspiel von Mattiuzzo deutlich geschlagen geben (0:3). So war unsere komfortable Führung aus den Doppeln nach der ersten Einzelrunde in einem 4:5-Rückstand umgeschlagen.

In der zweiten Einzelrunde starte unser „Leitwolf“ Lennart und zeigte eine starke Leistung gegen Verteidigung (3:0). Auch Alex, sichtlich verbessert gegenüber dem ersten Spiel, machte eigentlich ein gutes Spiel gegen Watermann. Dieser war aber an jenem Tag einfach zu stark und nutzte seine Chancen sehr konsequent (0:3). Unser bester Mann des Tages, Felix, spielte auch im zweiten Einzel groß auf und trotze den „Schwingern“ von Winkler erfolgreich (3:2). Sascha spielte anderthalb Sätze clever gegen Zeidler und alles sah gut aus. Doch dann riss der Faden und Zeidler wurde immer besser (1:3), so dass auch im mittleren Paarkreuz die Punkte geteilt worden sind.

Mit der Bürde eines Rückstandes von 6:7 mussten Marc und Domenik uns nun im Spiel halten. Marc fand leider erst im dritten Satz zu seinem Spiel, was aber gegen den guten Gerson zu spät war (1:3). Domenik legte zunächst los wie die Feuerwehr, aber sein Gegner passte sich dem Spiel besser an und führte nach drei Sätzen mit 2:1. In der Zwischenzeit starte das Schlussdoppel, welches zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen war (1:1). Aber wie bereits gesagt: Domenik musste gewinnen, damit das Schlussdoppel überhaupt zählte und der Druck wurde nach dem 1:2-Rückstand nicht geringer. Diesem Druck hielt Domenik aber bravurös stand und gewann die beiden letzten Sätze sehr deutlich (3:2).

Nun lag es an Lennart/Alex, uns wenigstens einen Punkt zu sichern und der dritte Satzdurchgang konnte auch knapp für den STTK geholt werden. Die zahlreichen Zuschauer unsererseits hatten zu diesem Zeitpunkt das Auswärtsspiel auch längst in einem gefühlten Heimspiel verwandelt und machten ordentlich Stimmung. Leider muss man anerkennen, dass Watermann/Winkler in den Sätzen Vier & Fünf unglaublich starke Bälle spielten und am Ende ein Ticker besser waren, so dass wir zum Schluss eine 7:9-Niederlage einstecken mussten und den fairen Gastgeben verdientermaßen gratulieren mussten. An der tollen Unterstützung der STTK-Anhänger lag es mit Sicherheit nicht, dass wir verloren haben: ein recht herzliches Danke für den Beistand!

Hier der Link zum Spielbericht auf TTLive.

Die Gründe für die Niederlage wurden im Anschluss noch bei einem Bier diskutiert und man war sich einig, dass sich die BSCler bislang offensichtlich unter Wert verkauft hatten. In zwei Wochen geht es dann erneut gegen einen anderen, direkten Abstiegskonkurrenten, wo sicherlich wieder spannende Spiele zu erwarten sind. In diesem Sinne hoffen wir auf erneute Unterstützung im Heimspiel gegen OTTO am Freitag den 31.10.