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Berg- und Talfahrt der 1. Herren geht weiter

Am letzten Wochenende stand der Hinrundenabschluss an, wobei zunächst am Freitag mit Hertha BSC eine vor uns platzierte Mannschaft wartete. Der bisherige Saisonverlauf zeigte, dass wir uns gegen vermeintlich stärkere Teams leichter tun. Dies sollte sich mal wieder bestätigen.

Lennart und Alex im Spiel gegen Hertha BSC

Sieg gegen ersatzgeschwächte Herthaner

Gleich in den Doppeln konnten wir gegen ersatzgeschwächte Herthaner (ohne Nummer 1) vorlegen. Während Domenik und Marc gegen Treptow/Thurau in fünf Sätzen knapp die Oberhand behielten, machten es Lennart und Alex, sowie Thomas und Peter etwas weniger spannend. Gegen die Paarungen Flohe/Pritzke und Andreß/Bollweg waren die Spiele nach vier bzw. drei Sätzen für uns entschieden.

In den Einzeln wurde es anschließend dann wieder spannender. Treptow spielte im vorderen Paarkreuz stark und gab an diesem Abend weder gegen Alex, noch gegen Domenik einen Satz ab. Das gleiche gelang Alex gegen Flohe, dem Domenik nach hoher Führung im Ersten letztlich auch nach drei Sätzen gratulieren musste. Ähnlich wie Treptow bei den Herthanern machte Lennart es auf unserer Seite im mittleren Paarkreuz. Nach starken Spielen gegen Thurau und Andreß stand auch er am Ende des Abends ohne Satzverlust in den Einzeln da. Marc hingegen haderte etwas mit seinem Spiel. Gegen Andreß war nach einem Auf und Ab und fünf gespielten Sätzen Schluss, leider mit dem besseren Ende für den Gegner. Auch gegen den unangenehm spielenden Thurau sollte ihm an dem Tag kein Sieg vergönnt sein (1:3). Somit mussten wir wieder auf unser hinteres Paarkreuz bauen, das dieses Mal durch Peter verstärkt wurde. Nachdem in der ersten Runde zwei Siege im vierten Satz raussprangen, setze Thomas in der zweiten Einzelrunde mit einem klaren 3:0 gegen Pritzke den Schlusspunkt zum 9:5 Sieg.

Peter und Thomas im Spiel gegen Hertha BSC
Peter und Thomas im Spiel gegen Hertha BSC

Die Sache mit den Schlusslichtern

Doch wie schon so oft in dieser Saison erwies sich die vermeintlich leichtere Aufgabe am nächsten Tag gegen das Tabellenschlusslicht aus Köpenick als der für uns härtere Brocken.

Dies sollte sich gleich in den Doppeln zeigen. Nachdem wir am Vorabend noch alle drei Doppel für uns entscheiden konnten, gingen diesmal gleich die ersten beiden an die Gegner. Alex/Lennart mussten sich nach zwei unglücklichen Satzverlusten im Dritten geschlagen geben, wohingegen Marc/Domenik es immerhin in den Fünften schafften. Dort allerdings leider auch mit dem besseren Ende für den Gegner. Dafür, dass die Köpenicker nicht gleich davonzogen, sorgten anschließend Thomas/MEifler. Mit einem souveränen Drei-Satz-Erfolg war der Anschluss hergestellt.

Im vorderen Paarkreuz lief es im Anschluss weiterhin suboptimal. Domenik spielte stark gegen Böhme und konnte nach spannendem Spiel im fünften Satz die Oberhand behalten. Gleiches gelang Alex nicht, er musste Berse nach vier Sätzen gratulieren. In der Folge blieb das Spiel weiter spannend. Während Lennart die Form vom Vortag aufrecht erhalten konnte, schaffte es Marc sich zu steigern und so sorgten zwei Siege in der Mitte gegen Wetzig und Fabian für die erste Führung unsererseits. Im unteren Paarkreuz dann zwei Krimis, parallel spielten Thomas und Martin gegen Dinh Duc Hoang und Hennig den Fünften Satz. Während Thomas nach 11 erspielten Punkten Grund zum jubeln hatte, macht es Martin weiter spannend, bis am Ende nach einem 18:20 der Gegner das bessere Ende hatte. Domenik ließ sich von Thomas und Martin anstecken, spielte ebenfalls fünf Sätze, und gratulierte am Ende dem Gegner. Für Alex war Böhme an dem Tag zu stark, nach vier Sätzen war das Spiel beendet. Anschließend folgten in der Mitte und im unteren Paarkreuz zwei Punkteteilungen, wobei Marc gegen Wetzig und Thomas gegen Hennig gewinnen konnten. Zwischenstand 7:8.

Die Niederlage konnte schließlich auch im Schlussdoppel nicht abgewendet werden. Nach fünf spannenden Durchgängen setzten sich Böhme/Berse gegen Alex/Lennart durch und lauter Jubel brach in der Halle aus. Mal wieder konnten wir gegen ein stark kämpfendes Schlusslicht nicht gewinnen, wie schon zuvor zweimal in dieser Saison.