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Erste Herren gewinnt zu Saisonbeginn an Erfahrung

Am Samstag, den fünften September, war es soweit: Wir durften endlich in die Verbandsoberligasaison starten. Unser Gastgeber war die erfahrene Truppe vom CFC Hertha 06 Berlin, welche letzte Saison immerhin Zweiter in dieser Liga werden konnte.

Wir, als letztjähriger Zweiter eine Klasse tiefer, traten mit Lennart, Marc, Felix, Domenik, Thomas B. und mir an. Auch CFC trat nicht komplett an und musste sogar Position vier bis sechs durch Spieler aus der Zweiten ersetzen, welche aber größtenteils letzte Saison noch zur Stammbesetzung der Verbandsoberligatruppe gehörten. Unser Ziel war dementsprechend bescheiden: Wir wollten so lange wie möglich gegenhalten.

Los ging es mit den Doppeln. Während unser neu-formiertes Spitzendoppel Felix/ich gegen das Doppel zwei der Gastgeber deutlich mit 3:0 gewann, mussten sich Lennart/Thomas sowie Marc/Domenik leider mit 1:3 knapp geschlagen geben. Im oberen Paarkreuz begann Marc gegen den Spitzenspieler Kasiske und konnte zumindest die ersten beiden Sätze eng gestalten. Jedoch konnte Marcs Gegner immer eine „Schippe drauflegen“, wenn es darauf ankam, so dass die erwartete 0:3-Niederlage nicht zu verhindern war. Unser Kiwi-Fan Lennart konnte trotz seiner langen Pause ordentlich gegen Seyffert mithalten, musste sich dennoch im vierten Satz geschlagen geben.

In der Mitte legte Felix wie die Feuerwehr los und führte recht schnell mit 2:0 gegen Thiel, während ich gegen Nitschke mit 0:2 deutlich auf der Verliererstraße war. Jedoch konnten (im Falle Felix „leider“) die Spiele gedreht werden, so dass beide Partien in den fünften Satz gingen. Parallel zueinander waren alle Spieler gleichauf und die Spannung in der Halle war deutlich zu spüren, als es in beiden Begegnungen 9:9 stand. Unglücklicherweise, aber verdientermaßen, konnten sich am Ende die Spieler mit der größeren Erfahrung durchsetzen, so dass beide Einzel an die Gastgeber gingen und wir somit 1:6 hinten lagen – schade, das hätte auch etwas anders laufen können. Im unteren Paarkreuz konnten Thomas und Domenik den Zwischenstand etwas verbessern. Beide rangen ihre Gegner mit 3:1 nieder, wobei Thomas etwas mehr kämpfen musste als Domenik.

In der zweiten Einzelrunde kam für uns trotz aller Gegenwehr und schönen Ballwechseln nichts Zählbares mehr heraus, so dass am Ende eine deutliche 9:3-Niederlage zu Buche stand. Auch wenn die Niederlage ein Tick zu hoch ausging, war der Spielstärkenunterschied deutlich erkennbar und hat unser Saisonziel, der Klassenerhalt, unterstrichen. Nichts desto trotz, haben wir gut gekämpft und noch wichtiger: es hat Spaß gemacht. Das lag auch wieder an der Zuschauerresonanz unsererseits. Insgesamt waren zehn Leute da, die uns kräftig unterstützt haben. Herzlichen Dank