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Gelebte Gleichberechtigung

NEU: BILDER SIND DA! - Einen Punkt für die STTK-Damen, einen für die STTK-Herren; einen für die LSC-Damen und einen für die Rudower Herren. Doch es waren viele packende Spiele bis zu dieser gerechten Punkteteilung.

Los geht's mit einem kleinen Hinweis: Danke an Tobias für die Titel-Inspiration! Hier sind die Berichte, angefangen mit den ...

1. Damen gegen Lichtenrader SC, von Sophie:

Letzten Sonntag spielten wir unser vorletztes Spiel in dieser Saison gegen den Lichtenrader SC. Wir traten mit Alina, Svenja, Diana und mir an. In unserem letzten Spiel gegen den LSC, das wir noch als VfK spielten, holten wir einen ziemlich klaren Sieg heraus. Auch wenn Lichtenrade diese Saison schon sehr stark gespielt hat und sich momentan auf einem eindrucksvollen 3. Platz befindet und wir in der Tabelle nur so zwischen der goldenen Mitte und dem letzten Platz „herumhüpfen", gingen wir doch neutral in das Spiel und gaben wie immer unser bestes.

Doppel:
Svenja und ich spielten gegen das gegnerische Doppel 1, das wir 3:1 bezwangen.
Leider konnten Alina und Diana ihr Spiel nicht gewinnen und spielten ebenfalls 1:3.

Einzel:
Alina und Svenja spielten sehr sicher und holten beide ein lockeres 3:0 raus, was uns eine schöne 3:1 Führung bescherte. Meine Gegnerin ließ mich überhaupt nicht ins Spiel kommen und holte sich die 2:0 Führung, ich holte noch auf 2:1 auf, da war aber auch schon Schluss und LSC konnte sich einen Punkt dazu addieren. Bei Diana lief es ähnlich, auch sie verlor ihr Spiel. Anschließend traf Alina Schaer auf Alina Geister, auch dieses Spiel war knapp und ging leider an den Gegner.

Alina im Spiel gegen Alina, die Siegerin hieß Alina. Nur leider war es die falsche.
Alina im Spiel gegen Alina, die Siegerin hieß Alina. Nur leider war es die falsche.
Der Tischtennisgott schien eher ein schwarz-grünes Trikot angehabt zu haben - gegen Lichtenrade war Diana kein Sieg gegönnt.
Der Tischtennisgott schien eher ein schwarz-grünes Trikot angehabt zu haben - gegen Lichtenrade war Diana kein Sieg gegönnt.

Svenja gewann ihr Spiel sehr souverän, so wie wir es nun mal kennen. Dianas Spiel gegen Gegner 3 war extrem spannend, sie verlor zwar das Spiel im vierten Satz, doch jeder verlorene Satz ging in die Verlängerung. Ich gewann zur Abwechslung auch mal wieder ein Spiel und konnte auf 5:5 ausgleichen. Von den nächsten 3 Spielen gingen 2 an uns, somit musste ich das Entscheidungsspiel antreten. Ich ging zunächst ganz sicher in das Spiel und konnte die Führung erlangen, doch meine Gegnerin spielte mit einer deutlichen Sicherheit, so dass ich ihr im vierten Satz zum Sieg gratulieren musste. Also Unentschieden gegen LSC, ein ziemlich spannendes Spiel, welches sicherlich auch hätte anders ausgehen können. Es hat uns trotzdem sehr viel Spaß gemacht, da die 1. Herren ebenfalls ein sehr spannendes Spiel hatten und die Halle ordentlich voll war. Also ein großes Dankeschön an alle, die uns angefeuert haben und für das tolle Buffet gesorgt haben.

Spielte auch gegen Lichtenrade bis zum Schluss in weißer Weste: Svenja.
Spielte auch gegen Lichtenrade bis zum Schluss in weißer Weste: Svenja.
Im entscheidenden Spiel hatte Sophie den Sieg auf dem Schläger, musste sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.
Im entscheidenden Spiel hatte Sophie den Sieg auf dem Schläger, musste sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.

1. Herren gegen TSV Rudow, von Domenik:

Nach dem überraschend klaren 9:3 Erfolg bei unserem Nachbarn TuS Lichterfelde am späten Samstagabend mit Heimkulisse beim Gastspiel, ging es Sonntag gegen die favorisierten Rudower um Spitzenmann Christian Thomas, der Jahrzehnte zu den absoluten Berliner Spitzenspielern gehörte und sicherlich einige Spieler aus den überregionalen Ligen noch auf dem Schläger hätte.

Wie wichtig die Rudower dieses Spiel nehmen würden, war uns bereits beim Einspielen klar geworden, als diese bereits komplett eine Stunde vor Spielbeginn in unserer Halle aufschlugen und das mit Stammformation. Bei eben diesen führte dann die Niederlage der bisher ungeschlagenen Braumänner bei Blau-Gold am Sonntagmorgen zu einer weiteren Motivationserhöhung, denn das Ziel der Rudower lautet Aufstieg. Allein deswegen nahmen wir das Wort Spitzenspiel nicht ein einziges Mal in den Mund, denn für uns zählt nach den erfreulichen Ergebnissen der ersten sieben Spiele nur der Klassenerhalt.

Lennart und Alex, unser bisher immer sehr gut aufgelegtes Einserdoppel, gewannen zum Auftakt gegen Peglow/Saltas mit 3:1. Dagegen unterlagen Felix und Sascha Thomas/Ceczka und Marc und Domenik Goihl/Dolinski mit 0:3, wobei Marc und Domenik im ersten Satz noch einen Satzball vergaben und auch im zweiten Satz führten.

Nach den Doppeln lag man also wieder mal zurück, wobei das meist kein schlechtes Omen war.

Lennart hatte es anschließend mit Peglow zu tun. Noch leicht angeschlagen, wurde der zweite Satz zum Knackpunkt, als Lennart eine knappe Führung nicht zum 1:1 Satzausgleich nutzen konnte. Zwar konnte er den dritten Satz gewinnen, doch am Ende ging das Spiel an die Rudower. Währenddessen hatte es Alex mit dem bereits erwähnten Christian Thomas zu tun. In solchen Partien kann man am Ende nur gewinnen und so ging Alex zwar höchste motiviert, aber auch dementsprechend frei in die Partie und was folgte war für alle ein Hochgenuss. Eine starke taktische Leistung und viele sehr schön herausgespielte Punktgewinne führten zu einem knappen 3:1 Sieg (-10, +10, +12, +9). Das war eine grandiose Leistung, Alex!!

Was waren das noch für Zeiten als man bis 21 gespielt hat! Felix' Reminiszieren hat die Zuschauer aber einige Nerven gekostet ...
Was waren das noch für Zeiten als man bis 21 gespielt hat! Felix' Reminiszieren hat die Zuschauer aber einige Nerven gekostet ...

Felix forderte nun Goihl, nach recht klar verlorenem erstem Satz, konnte er die Sätze zwei und drei ebenso souverän gewinnen. Satz vier wurde dann aber mal wieder zum Krimi. Vor allem in der Satzverlängerung hatten beide Spieler größere Probleme beim Rückschlag und so vergab Felix einige Matchbälle, um dann aber bei 20:19 (da hat wohl jemand etwas nostalgisch zurückgeblickt) seinen zigsten Matchball zu verwerten. Sascha hatte gegen Ceczka dagegen erst im dritten Satz Kontakt mit dem Gegner aufgenommen, konnte aber die 0:3 Niederlage nicht mehr verhindern.

Marc spielte danach gegen Saltas, ein ehemaliges langjähriges Vereinsmitglied, und konnte sich in drei knappen Sätzen behaupten, wobei vor allem Satz zwei die Vorentscheidung brachte, als er aus einem 8:10 ein 12:10 machen konnte. Domenik war gegen Dolinski mindestens in zwei Sätzen gefühlt dran, aber zu einem Satzgewinn reichte es leider nicht.

Mit einem 4:5 Rückstand ging Lennart gegen Thomas an die Platte. Trotz einem Satzgewinn zum 1:2 hatte man leider aber nie das Gefühl, dass in diesem Spiel etwas gehen könnte, was gegen einen solchen Gegner aber wahrlich keine Schande ist. Alex setzte seine gestrige starke Form gegen Peglow nach einem 0:1 Rückstand fort und ließ seinem Gegner am Ende kaum eine Chance.

Felix verlor leider gegen Ceczka jeden der drei äußert knappen Sätzen (-9, -12, -15), hier sieht man, dass schon mehr drin war als ein 0:3. Sascha dagegen konnte gegen Goihl mit 3:0 gewinnen und ließ sich auch nicht von einem unnötig vergebenen Satzball per Schuss beim 13:12 im zweiten Satz aus der Ruhe bringen.

Gegen Dolinski musste Domenik sich noch geschlagen geben, gegen Ex-VfK'ler Saltas konnte er dagegen einen 3:1 Sieg einfahren.
Gegen Dolinski musste Domenik sich noch geschlagen geben, gegen Ex-VfK'ler Saltas konnte er dagegen einen 3:1 Sieg einfahren.

Beim Spielstand von 6:7 gingen Marc und Domenik zeitgleich an die Tische. Mindestens ein Einzel sollte gewonnen werden, um die Chance auf einen Punktgewinn zu wahren. Aber so unterschiedlich verliefen die Einzel zu Beginn. Während Marc gegen Dolinski beide Sätze knapp (-8, -13) verlor, konnte Domenik diese gegen Saltas gewinnen (+15, +8). Und auch Satz Nummer drei lief gegensätzlich, was in diesem Fall aber nicht so schlimm war. Marc konnte diesen in der Verlängerung gewinnen, Domenik verlor, aber alle Möglichkeiten blieben somit offen. Und wieder fast parallel konnten Marc (2:2) und Domenik (3:1) den vierten Satz beenden und dies mit jeweils zwei Punkten Unterschied. Im Entscheidungssatz war Marc nicht mehr zu stoppen und mit einem 11:4 sicherte er uns vielumjubelt schon einen Punkt.

Im Abschlussdoppel hätten Lennart und Alex die Sensation gegen Thomas/Ceczka perfekt machen können, doch es blieb bei einer großen Überraschung. Hier war praktisch zu keiner Zeit etwas zu holen, aber was keinem der Mannschaft viel ausmachte, denn mit dem 8:8 können unsere ersten Herren einen weiteren Punktgewinn feiern, mit dem vor der Saison wohl nicht zu rechnen war.

Somit konnten gegen die Tabellenersten (Brauereien) und -zweiten (Rudow) jeweils ein Remis und gegen den Tabellenvierten Neukölln sogar ein 9:5 erreicht werden, was gegen die Gegner aus den Top vier ein Punktverhältnis von 4:2 ergibt. Dies ist sehr beachtlich für den vor der Saison als Abstiegskandidaten Nummer 1 gehandelten Steglitzer TTK.

Die überragende Kulisse durch unsere zahlreichen Zuschauer war wieder eine Freude und auch das erneut organisierte Kaffee- und Kuchenbuffet konnte sicherlich überzeugen.

Mit nun 11:5 Punkten liegt die erste Herrenmannschaft auf einem weiterhin sehr überraschendem Tabellenplatz (mittlerweile Platz 3) und das Polster auf die Abstiegsregion, welche man aber immer im Auge behalten sollte, bleibt bestehen. Denn die Abstiegsregion von Platz fünf und dem letzten Tabellenplatz 10 trennt nur zwei Punkte und in der bisherigen Spielzeit gab es zahlreiche Ergebnisse, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte.

Am kommenden Sonntag geht es zum Hinrundenabschluss um 11:00 Uhr zu Blau-Gold, welche wie bereits erwähnt den Tabellenführer bezwingen konnten.

Gegen das stärkste Doppel der Liga hatten auch Lennart und Alex keine Chance. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Punkt schon da und damit hatten wir deutlich mehr erreicht als wir am Anfang erwartet hätten.
Gegen das stärkste Doppel der Liga hatten auch Lennart und Alex keine Chance. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Punkt schon da und damit hatten wir deutlich mehr erreicht als wir am Anfang erwartet hätten.