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Letzte Fahrt der 1. Herren nach Brandenburg - vorerst

Da soll einer sagen, diese Saison sei langweilig. 7:9 gegen Hertha 06, 9:7 gegen Finow, und nun 7:9 gegen Hohen Neuendorf. Die Hinspiele hatten wir gegen diese drei Teams noch allesamt 3:9 verloren.

Thomas holte wichtige Punkte, konnte die Niederlage der Mannschaft aber auch nicht im Alleingang verhindern.

Am Samstag war es mal wieder so weit, eine Auswärtsfahrt nach Brandenburg stand an. Im Gegensatz zu uns war unser Gegner aus Hohen Neuendorf nicht vollständig angetreten, die etatmäßige Nummer Drei fehlte. So machten wir uns vor dem Spiel trotz der 3:9 Pleite aus dem Hinspiel doch leise Hoffnungen die nächsten Punkte gegen ein vor uns platziertes Team mitnehmen zu können. Doch zunächst sah es eher weniger danach aus. Nachdem wir zu Beginn der Rückrunde noch gegen Hertha 06 den besten (Doppel-)Start der Serie hatten, traf am Samstag das genaue Gegenteil ein. 9 Sätze waren gespielt und die ersten drei Doppel gingen an die Gegner. Ausbügeln konnte diesen verpennten Start auch das vordere Paarkreuz nicht, obwohl sowohl Lennart, als auch Felix gegen das starke vordere Paarkreuz von Hohen Neuendorf zwei, bzw. einen Satz holen konnten. Obwohl insbesondere Lennart am Sieg schnupperte und sich nach Kräften wehrte, sollte es am Ende leider nicht reichen.

Doch schon in den nächsten Spielen sollte sich zeigen, dass wir uns in diesem Spiel nicht wieder so leicht geschlagen geben wollten wie im Hinspiel. Thomas und ich konnten unsere Gegner jeweils in vier Sätzen bezwingen, wobei zumindest mein Spiel auch durchaus hätte in den fünften Satz gehen können. Im unteren Paarkreuz bestätigte Domenik seine starke Form der letzten Spiele und setzte sich mit Ausnahme des dritten Satzes souverän durch. Bei Marc lief es leider nicht so gut, nach drei Sätzen war gegen den clever spielenden Depta Schluss.

Selbst die (unfreiwillig) blinden Rückhand-Topspins konnten Marcs Gegner nicht beeindrucken.
Selbst die (unfreiwillig) blinden Rückhand-Topspins konnten Marcs Gegner nicht beeindrucken.

Der Spitzenspieler in Spitzenform

Im Anschluss ging wieder unser vorderes Paarkreuz an die Platten. Lennart bestätigte die starke Form aus dem ersten Spiel, fischte so viel er nur konnte und setzte sich am Ende in einem spannenden Spiel gegen Brendel durch. Das gleiche Kunststück gelang Felix gegen einen auch im zweiten Spiel stark agierenden Albrecht nicht. In der Mitte änderte sich dann im Vergleich zur ersten Einzelrunde nichts, Thomas und ich setzten und erneut jeweils in vier Sätzen gegen Gottfried und den leicht angeschlagenen Hanke durch und auf einmal waren wir nach einem weiteren ungefährdeten Sieg von Domenik wieder da, Ausgleich! Leider sollte es das am Ende aber auch gewesen sein, nachdem Marc knapp gegen Morzinek in fünf Sätzen unterlag und Felix/Thomas gegen Albrecht/Brendel trotz zweier Satzverlängerungen schließlich doch nach drei Sätzen den Gegnern gratulieren mussten.

Trotz der letztlich knappen Niederlage gibt es einiges Positives aus dem Spiel zu ziehen. Nach dem 0:5 Rückstand haben wir uns nicht hängen lassen und konnten auch dank der großen Unterstützung der #SteglitzUltras wieder rankommen. So haben wir am Ende etwas für unser Spielverhältnis getan (click-TT) und haben den Nicht-Abstieg immer noch in der eigenen Hand. Außerdem motivieren die Worte der fairen und sympathischen Sportsmänner aus Hohen Neuendorf zusätzlich.

Am Samstag den 5.3. geht es dann wieder weiter gegen die alten Weggefährten aus Rudow, gleich einen Tag darauf das wichtige Auswärtsspiel gegen CfL Berlin. Da geht noch was!

Felix konnte leider nicht an die guten Leistungen des vorigen Wochenendes anknüpfen.
Felix konnte leider nicht an die guten Leistungen des vorigen Wochenendes anknüpfen.