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Nervenstärke & ein gewisses Quäntchen Glück …

… haben uns am Mittwoch einen 9:7-Erfolg über Omega TT Ostkreuz beschert. Während OTTO in Bestbesetzung antrat, mussten wir auf den verletzten Alex verzichten, für den Peter netterweise kurzfristig eingesprungen ist.

Mit blauem Auge sind die 1. Herren (Archivbild) gegen Omega TT Ostkreuz davon gekommen. Der Anschluss an die beiden Spitzenplätze bleibt mit dem 9:7 aber gewahrt.

Aufgrund der Umstellung starteten Felix/Sascha als Doppel 1, Lennart/Peter bildeten das Doppel 2 und einzig Doppel 3 spielte an gewohnter Position. Den Letztgenanntem war es auch vergönnt, uns im Spiel zu halten. Während Lennart/Peter chancenlos waren und Felix/Sascha sich knapp im Fünften beugen mussten, konnten Marc/Domenik den fünften Satz erfolgreich gestalten.

Die erste Einzelrunde ist schnell erzählt. Während Lennart, Marc, Sascha und Domenik ihre Einzel knapp im Fünften gewinnen konnten mussten sich Felix und Peter klar geschlagen geben, so dass der Zwischenstand 5:4 zu unseren Gunsten betrug. Besonders erwähnenswert ist, dass Lennart einen 0:2-Rückstand noch drehen konnte.

In der zweiten Einzelrunde begann Lennart gegen Murach und lag auch hier 0:2 hinten. Glücklicherweise zeigte sich Lennart von seiner besten Seite und bog auch dieses Spiel um - ganz großer Sport! Bei Felix hingegen macht sich eine Erkältung breit und ihn verließen die Kräfte, so dass er den guten Start im zweiten Einzel nicht fortsetzen konnte. Während Sascha im Anschluss 1:3 verlor, spielte Marc einen langen Krimi inklusiver Abwehr von Matchbällen, den er aber letzten Endes positiv beenden konnte. In derselben Zeit, trotz späteren Beginns, konnte Domenik ebenfalls im fünften Satz seinen Gegner bezwingen, so dass ein Unentschieden bereits gesichert war.

Unsere Hoffnungen auf einen Sieg ruhten nun auf Peter, der auch ausgezeichnet gegen Kuhr begann und sich eine hart umkämpfte 2:1-Führung erspielte. Dies schien den Druck auf das Spitzendoppel der Gastgeber deutlich zu erhöhen, die in dem parallel verlaufenden Abschlussdoppel keine Chance gegen Felix/Sascha hatten. Peter hatte nun noch die Chance, den Sieg auf 9:6 zu erhöhen, was aber leider nicht gelang, so dass das oben besagte Ergebnis zustande kam.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wir insgesamt acht (!) Fünf-Satz-Spiele für uns entscheiden könnten, was sicherlich bemerkenswert ist. Genauso bemerkenswert sind unsere beiden Riesen im unteren Paarkreuz, Marc und Domenik. Beide zusammen haben in der gesamten Rückrunde inklusive Doppel erst ein einziges Spiel abgegeben – da soll nochmal jemand behaupten, wir hätten Spieler im Team, die keine Verbandsligaqualität hätten ;-) Zu guter Letzt, ein Dank an die Steglitzer Zuschauer, die uns mal wieder kräftig unterstützt haben!

Die letzten beiden Spiele finden heimwärts diesen Sonntag gegen Siemensstadt sowie nächste Woche Donnerstag gegen Blau-Gold statt. Ziel unsererseits ist es, sofern möglich, das beste Rückrundenteam zu werden. Möglichkeiten dazu haben wir noch.