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Verbandsoberliga: Hertha BSC II eine Nummer zu groß

In der Favoritenrolle waren wir in dieser Saison nie, aber selten waren wir so deutliche Außenseiter wie am Samstag. Hertha BSC 2 konnte eine makellose Hinrunde hinlegen und zeigte gegen uns auch, warum.

Lennart sorgte auch gegen Tabellenführer Hertha BSC wieder im oberen Paarkreuz für einen Punkt.

Den stärksten Gegner haben wir uns also bis zum Schluss aufgehoben. Jedes Spiel gewonnen, in jedem Paarkreuz eine klar positive Bilanz und bis auf eine Ausnahme dem Gegner höchstens vier Punkte pro Spiel gelassen – das schaffte noch nicht einmal unsere 7. Herren.

Dass Hertha BSC II auch das letzte Spiel der Hinrunde nicht auf die leichte Schulter nehmen würde, bekamen wir schnell zu spüren. Unsere Doppel Nummer 1 und 3 konnten zwar mithalten, erspielten sich teils hohe Führungen und Satzbälle. In den entscheidenden Phasen legten die Herthaner aber immer eine Schippe drauf und so gingen diese beiden Doppel mit 3:1, und das Doppel 2 mit 3:0, an die Gäste. Für den ersten Lichtblick des Spiels sorgte Lennart, der mal wieder eine starke Leistung bot und Claudius Baumann in vier Sätzen niederrang. Der zweite Lichtblick ging von Domenik aus, der es nach einer 2:0-Führung zwar noch einmal spannend machte. Sein Gegner Treptow konnte auf 2:2 verkürzen und annullierte auch im Entscheidungssatz eine höhere Führung von Domenik. Der aber bewies Nervenstärke und strich den zweiten Steglitzer Punkt ein. Zu diesem Zeitpunkt sprach die Anzeigetafel allerdings schon eine deutliche Sprache, und leider nicht in unserem Sinne.

Denn zuvor schon hatten Marc und ich unsere Einzel relativ chancenlos gegen Büchel und Hermann verloren, und auch Sascha musste sich in einem Fünfsatz-Krimi dem Herthaner Streich geschlagen geben. Robin, der für den verletzten Alex einsprang, behauptete sich zwar gut gegen Kriese, konnte allerdings keinen Satz gewinnen. Damit stand zu Beginn der zweiten Einzelrunde ein nicht unbedingt ermutigendes 2:7 zu Buche. Doch es keimte Hoffnung auf. Marc legte gegen Baumann los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 2:0. Sein Gegner fand jedoch immer mehr zu seinem Spiel und Marc konnte nicht ganz an die Topform anknüpfen, die er im Verlaufe der Saison oft gezeigt hat, und auf einmal stand es 2:2. Genau umgekehrt lief es bei Lennart. Der verkürzte eine zunächst deutlich erscheinende 2:0-Führung von Büchel und erzwang den Entscheidungssatz, sodass plötzlich zwei weitere potentielle Punkte in der Luft lagen. Die Schlussätze waren dann aber symptomatisch für das ganze Spiel. Zwar waren wir irgendwie dran, aber Hertha war am Ende doch klar stärker - am Ende gab es also die mit 2:9 erwartet deutliche Niederlage.

Herausragend war allerdings mal wieder der Support in der Halle - wie in der gesamten Hinrunde. Bei den Heimspielen sind immer viele Zuschauer gekommen und selbst bei Auswärtsspielen waren sie nicht selten in der Überzahl. Da ist man gleich doppelt so motiviert, alles zu geben. Danke!

Trotz der Niederlage haben wir die Hinrunde dann noch schön zusammen ausklingen lassen, und ich bin mir sicher: Es ist noch alles drin. Die untere Hälfte der Tabelle ist nah beieinander, da kann sich das Bild noch komplett wenden. Zumal wir die gesamte Hinrunde ohne Alex auskommen mussten. Mit viel Training, Einsatz und Teamgeist schaffen wir den Klassenerhalt.