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BEM 2026 der Senior*innen: Diesmal haben die 60er-Trümpfe gestochen

Vier Titel für den Steglitzer TTK bei den Berliner Seniorenmeisterschaften 2026

Martin E.: Berliner Meister 2026 bei den Senioren Ü65 im Einzel; 3. Platz im Doppel (Archivbild, Foto: Privat)

Die vom OSC gewohnt gelungen organisierten Meisterschaften waren mit 155 Aktiven insgesamt gut besucht. Während die Damenwettbewerbe relativ schmal besetzt waren, gab es im Herren Einzel Ü 40, Ü 50, Ü 60 und Ü 70 je vier und im Herren-Einzel Ü 65 sogar fünf Vorrundengruppen.

Da die Ergebnisse bereits veröffentlicht sind, lohnt es sich nicht mehr, einen Spannungsbogen aufzubauen. Also schauen wir uns die Siegerliste an, die für den STTK ganz beachtlich aussieht. Auch wenn es bei jeweils 10 Altersklassen im Damen- und Herren-Einzel und bis zu 5 Altersklassen in den Doppelwettbewerben insgesamt 32 Konkurrenzen gab, kann ich mich nicht daran erinnern, mit dem STTK jemals vier Berliner Meistertitel gefeiert zu haben.

Berliner Meister
Ina Tschirsky im Damen-Einzel Ü 65
Martin Eifler im Herren-Einzel Ü 65
Ina Tschirsky / Ellen Stöckel (TTC Neukölln) im Damen-Doppel Ü 60/65
Peter Wode / Ines Dietrich (Lichtenberg 47) im gemischten Doppel Ü 60/65

3. Platz
Martin Eifler / Wolfgang Soluk (SC Siemensstadt) im Herren-Doppel Ü 60/65

trotz Siegen nicht auf dem Treppchen
Sascha Hahn im Herren-Einzel Ü 40
Thomas Brauner im Herren-Einzel Ü 50
Peter Wode im Herren-Einzel Ü 60
Margarete Kulasek-Olszewski / Martin Eifler im gemischten Doppel Ü 60/65

Als einziger Steglitzer am Sonnabend bei den Senioren Ü 50 konnte Thomas Brauner wohl mit seinem Spiel, aber nicht mit den Ergebnissen zufrieden sein. Starke Gegner in allen Wettbewerben hatten knappe Niederlagen im Einzel und in den Doppelwettbewerben - jeweils im Viertelfinale - zur Folge. Immerhin waren Vizemeister Thomas Vogt und Meister Stephan Köpp nötig, um Thomas zu stoppen.

Ganz ähnlich ging es bei Sascha Hahn bei den Senioren Ü 40 zu, der in der Gruppe dem späteren Vizemeister Daniel Streich und im Viertelfinale dem späteren Meister Martin Dietrich gratulieren musste.

Der Schwerpunkt des STTK lag in diesem Jahr bei den vor 1967 Geborenen. Hier starteten Peter Wode bei den Senioren Ü 60, Ina Tschirsky, Margarete Kulasek-Olszewski und Martin Eifler bei den Senioren Ü 65. In einer Gruppe spielten die Seniorinnen ihre Meisterin aus. Hier setzte sich Ina vor ihrer Doppelpartnerin Ellen Stöckel durch, während Margarete nur der undankbare vierte Platz blieb. Im gemeinsamen Wettbewerb mit den etwas Jüngeren gewannen Ina und Ellen dann auch das Seniorinnen-Doppel.

Bei den Senioren Ü 60 teilte Peter das Schicksal von Thomas und Sascha, in der Gruppe gegen den späteren Vizemeister Rainer Watermann und im Viertelfinale gegen den späteren Meister, Roland Kowalski auszuscheiden. Auch im Doppel mit Matthias Wrusch war im Viertelfinale Endstation im Duell mit Martin und Wolfgang Soluk. Dafür ging es im gemischten Doppel mit Ines Dietrich bis ganz oben auf das Treppchen. Ein Sieg gelang auch Margerete und Martin, aber das reichte nicht für eine Medaille.

Im ersten Jahr Ü 65 hatte Martin die gute Ausgangsposition, an 2 gesetzt zu sein und bestätigte dies auch bis zum Einzug ins Finale. Gegen den über 130 QTTR-Punkte besser eingestuften Ulrich Watermann, der mit seinem Bruder Rainer auch die Doppelkonkurrenz dominierte, hatte Martin eigentlich keine Chance. Er nutzte sie aber und durfte nach drei knappen Sätzen die Arme in die Luft recken.

Für die Norddeutschen Meisterschaften am 7. und 8. März 2026 in Schwerin haben sich Ina und Martin direkt qualifiziert. Sascha, Thomas und Peter haben sich Nachrückerplätze erspielt und müssen hoffen, dass noch jemand abspringt.

Update 20.02.2026:

Thomas und Peter haben Verfügungsplätze erhalten und fahren ebenfalls nach Schwerin. Auch Sascha hatte einen Verfügungsplatz bekommen, nimmt diesen aber nicht in Anspruch.

Außerdem wurde die Bildunterschrift beim unteren Bild korrigiert.