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1. Damen: Eine Saison in der Verbandsoberliga – hat Spaß gemacht, wir kommen wieder!

Die STTK-Damen spielten in der Saison 2018/19 erstmals in der Verbandsoberliga (VOL). In der Hinrunde hatten wir uns noch den 7. Tabellenplatz sichern können. Leider haben wir die Relegation am Ende mit dem 9. Platz knapp verpasst. Wir sind uns jedoch einig, dass dies nicht die letzte Saison der STTK-Damen in der VOL gewesen sein soll.

Julia im Spiel gegen Stahnsdorf II

Zunächst sah es nach einem sehr vollen Terminkalender mit zwölf Mannschaften in der Liga und somit jeweils elf Spielen in der Hin- und Rückrunde aus. Gleich zu Beginn der Saison zog jedoch der VfL Tegel, der nur durch einen Meldefehler in der VOL (und nicht höher) hätte spielen müssen, die Mannschaft zurück. Dies ersparte uns eine deutliche Klatsche. Anfang Dezember beendete auch der ttc eastside III die Saison für sich vorzeitig.

Das Leistungsgefälle in der Liga war groß. Am oberen Ende fanden sich insbesondere der SC Siemensstadt und der TTC Neukölln II, die eindeutig eine Nummer zu groß für uns waren. Ziel war von Beginn an der Klassenerhalt beziehungsweise mindestens der Relegationsplatz. In der Hinrunde schafften wir es noch gut, gegen die ähnlich starken Mannschaften zu punkten: beim 8:4 gegen den SV Lichtenberg 47, dem knappen 8:6 gegen den Lichtenrader SC und dem 7:7 gegen Hellas Nauen. In Nauen mussten wir ohne unsere Nr. 1, Ina, antreten und waren über den Punktgewinn auch angesichts des großen und lautstarken Nauener Publikums (zumindest für Damen-Tischtennis-Verhältnisse) besonders erleichtert. Hinzu kam noch ein etwas überraschender Punkt beim Unentschieden gegen Stahnsdorf im letzten Spiel der Hinrunde. Einen Platz über dem Relegationsplatz waren wir zum Jahresende sehr zufrieden.

Die Rückrunde lief jedoch von Beginn an weniger gut. Im ersten Spiel begegneten wir gleich wieder Stahnsdorf I, wo wir diesmal eine 2:8-Niederlage einstecken mussten. Gegen Lichtenrade reichte es nur noch zum Unentschieden. Und gegen Nauen kassierten wir in der eigenen Halle eine 3:8-Niederlage. Danach war klar, dass es mit dem Klassenerhalt sehr eng werden würde. Gegen Lichtenberg konnten wir erwartungsgemäß punkten (8:1). Ein klein wenig Hoffnung auf einen Punktgewinn setzten wir noch in das letzte Spiel gegen Neukölln III. Die Neuköllnerinnen traten jedoch stärker als in der Hinrunde an, wo es auch nur zum 4:8 gereicht hatte. Diesmal mussten wir ihnen zum 8:2-Sieg gratulieren.

Die letzten Wochen waren ein enges Rennen um den Relegationsplatz. Wir beendeten die Saison punktgleich mit den Damen aus Nauen, die jedoch das bessere Spielverhältnis hatten und sich somit den Relegationsplatz sichern konnten (ob sie die Relegation gegen den ASV aus der Verbandsliga schaffen, stellt sich übrigens am ersten Maiwochenende heraus). Kommende Saison geht es also in der Verbandsliga weiter. Wir hoffen natürlich auf eine baldige Rückkehr in die VOL!

Trotz der etwas unglücklich verlaufenden Rückrunde, machte es doch großen Spaß – mir zumindest, und ich denke auch dem Rest der Mannschaft – gegen einige neue Gesichter und viele starke Mannschaften anzutreten. Ich selbst spielte schwangerschaftsbedingt am 17. Februar das letzte Mal mit und konnte in der Rückrunde insgesamt nur noch drei Spiele bestreiten (daher freue ich mich umso mehr auf die kommende Saison). Dazu kamen Urlaube und Krankheitsausfälle, die sich nicht immer durch Verlegung ausgleichen ließen, auch wenn Alina als Mannschaftsführerin nichts unversucht ließ. Ein großer Dank gilt Svenja und Sophie, die von Vornherein viel mehr als nur Ersatz aus der 2. Mannschaft waren, sondern zum erweiterten Kern der Mannschaft gehörten und viele Einsätze in der 1. Mannschaft zusätzlich wahrnahmen. Das führte für die beiden teilweise auch zu mehreren Spielen pro Wochenende oder sogar zwei Spielen an einem Tag. Auch auf Elena und Hyunju war Verlass, wenn wir sie brauchten – herzlichen Dank auch an Euch beide!

Eindeutig verbesserungswürdig war übrigens unsere Doppelbilanz (insgesamt 11:27), was vielleicht auch an den unterschiedlichen Besetzungen und dadurch variierenden Kombinationen lag. Über den Sommer sollte also öfter mal Doppel trainiert werden.

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